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Ein neuer Dampfmotor

 

Dieser Pappdampfmotor ist der vierte Versuch, eine Pappmaschine mit Dampf laufen zu lassen.

 

Zuerst stand eine Idee: Eine Filmdose und eine Rolle, in der Brausetabletten gelagert wurden, gaben Anstoß zum neuen Motor:

 

 

Hier die erste Skizze.

 

Zuerst wurden die Kurbelwellen-Lagerböcke gefertigt:

 

Als Erstes alle Einzelteile aus Pappe geschnitten...

 

 

Aus je 6 Teilen, davon 1 Kugellager 4 x 8 x 3 mm, wird ein Lagerbock zusammengeklebt.

Direkt im Anschluss die Lagerböcke der Steuerwelle:

 

 

Die Lagerböcke der Steuerwelle, ebenfalls kugelgelagert.

 

Schließlich der Lagerbock, der die Kolbenstange führt:

 

 

Der halbfertige Lagerbock

 

 

 

Nun gebuchst.

 

Nun zum Herzstück der Maschine: Zylinder, Kolben und Steuerblock:

 

Aus der Brausetabletten-Dose wird der Kolben. Dazu musste sie auf 50 mm abgelängt werden

 

 

Dann den entstandenen Rand wegfeilen, dabei braucht man nur die Feile an die rotierende Plaste halten

 

 

 

Dann kommt die Zentrierbohrung mit 3 mm Durchmesser.

 

 

Der Zylinder erhält im Zylinderboden ebenfalls eine Zentrierbohrung. Durchmesser 4 mm

 

 

Nun geht es mit dem Steuerblock weiter.

Das eingepresste Rohr bitte einmal wegdenken, das kommt hier erst später rein ;-)

 

 

Passprobe: Die zu lötenden Teile werden probehalber in die Bohrungen gesteckt. Aber vorher muss noch etwas anderes gemacht werden...

(Auch hier das eingepresste Rohr wegdenken)

 

 

Mit Hilfe eines Holzklotzes wurde die Laufbuchse in den Messingklotz geschlagen. Das Holz wird auf das Rohr gelegt und von oben mit dem Hammer draufgeschlagen.

 

 

Die Löcher der Dampfkanäle in die Laufbuchse gebohrt.

 

 

Die Lauffläche ausgebohrt, um die Späne von den vorherigen Arbeitsschritten zu entfernen.

 

 

Nach dem Löten mit “Sidol” eingerieben...

 

 

... und poliert.

 

 

Anschließend die Zylinderfüße.

 

Der hintere Zylinderfuß. In das 8mm-Loch kommt die M4- Mutter des Steuerblocks.

 

 

Die vordere Halterung umfasst den gesamten Zylinder.

 

 

Die Zylinder- mit Steuereinheit wird auf das Maschinenbett geschraubt.

 

 

Detailansicht der ganzen Einheit.

 

Nun kommt die Treibstange:

 

Die Einzelteile der Treibstange.

 

 

Die Arme der Gabel (rechts) werden einzeln montiert. Zunächst ein Arm, wenn der festklebt...

 

 

 ... mit Hilfe einer Schraube ...

 

 

... den zweiten Arm im richtigen Winkel anbringen.

 

Nachdem der “Kreuzkopf” fertig ist, muss alles soweit nur noch zusammengesetzt werden:

 

 

Kolben, Kolbenstange, ein “Gleitrohr” und der Kreuzkopf

 

 

Zunächst das “Gleitrohr” über die Kolbenstange”...

 

 

... dann den Kolbenstangelagerbock über das Rohr...

 

 

... und dann den “Kreuzkopf” draufkleben.

 

Nun kommen wir zum aufwändigsten Bauteil: dem Maschinenbett.

 

Bevor mit dieser Baugruppe begonnen werden kann, muss erst ermittelt werden, ob sich auch keine Fehler in die Konstruktion geschlichen haben.

 

 

Die mit einem CAD ermittelten Linien, Ausschnitte und Bohrungen werden auf die Grundplatte übertragen.

 

 

Dann geht es an die Verspantung. Zunächst werden an den Kanten der Ausschnitte Spanten gesetzt, damit die Flächen stabil werden (Und es insgesamt besser aussieht ;-) ).

 

 

Dann kommen die restlichen Spanten. Diese werden aber nicht blindlinks gesetzt, sondern ihre Lage richtet sich nach eventuell auftretenden Kräften und deren Wirkrichtung.

 

 

 

Demnächst mehr, denn: Es wird kräftig weitergebaut!

 

 

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